01. Juli 2026 · 4 Min. Lesezeit
Warum eine eigene Website noch zählt — auch 2026
Ich werde das öfter gefragt, als man denkt. „Brauch ich überhaupt noch eine Website? Ich bin ja auf Instagram.“ Eine gute Frage. Und meine ehrliche Antwort ist: kommt drauf an — aber meistens ja.
Was dir nicht gehört
Ein Instagram‑Profil ist gemietetes Land. Ein guter Ort, um Menschen zu erreichen, sicher. Aber die Regeln macht jemand anderes. Der Algorithmus entscheidet, wer dich sieht. Morgen kann eine Funktion verschwinden, ein Konto gesperrt, eine Reichweite halbiert werden. Das ist keine Panikmache — das ist der Alltag jeder Plattform.
Deine eigene Website gehört dir. Sie ist der einzige Ort im Netz, an dem du selbst bestimmst, wie du auftrittst, was zuerst steht, wie es klingt.
Was Google Maps nicht kann
Google‑Einträge sind wichtig. Aber sie sind ein Steckbrief, kein Auftritt. Menschen, die dich ernsthaft in Betracht ziehen, klicken auf deine Website — und was sie dort sehen, entscheidet, ob sie anrufen oder nicht.
In den drei, vier Sekunden, in denen jemand deine Seite überfliegt, passiert eine kleine, stille Entscheidung. Vertrauen oder Weiterklicken. Diese Sekunden verdienen mehr als einen Baukasten‑Header.
Klein reicht — wenn es stimmt
Deine Seite muss nicht groß sein. Eine einzige, klare Seite kann genug sein, wenn sie ehrlich ist. Wer du bist. Was du tust. Wie man dich erreicht. Ein Foto, das nicht nach Stock aussieht. Zwei Sätze in deiner Sprache.
Das ist der Punkt, an dem eine Website wieder das wird, was sie eigentlich sein sollte: eine Tür. Kein Schaufenster für Effekte, sondern ein Eingang, hinter dem jemand steht, den man kennenlernen möchte.
Wenn dich das anspricht: ich baue Websites für kleine Betriebe in München und darüber hinaus. Schreib mir →